Le Corbusier hat gezeichnet, vornübergebeugt, mit einem Stück Holz, in den Sand am Strand von Long Island. Die Zeichnungen sind verschwunden im Meer, bei der nächsten Flut, nach wenigen Stunden.
Le Corbusier hat Amerika nicht gemocht.
Betrogen fühlte er sich und bestohlen um ein Projekt; nämlich es war seine Idee gewesen, das UNO Gebäude am East River. Jedoch, er durfte es nicht alleine ausführen, Harrison und Niemeyer haben seinen Entwurf leicht verändert und dann gebaut.
Andy Warhol hat Raubdrucke seiner Grafiken gestempelt und signiert; that is not by me, Andy Warhol. Er hätte die Grafiken auch zerreissen können.
1979; die Piers von Manhattan verrotten. Holzstümpfe, die einzeln aus dem Wasser ragen. An der Reling einer Barkasse, die um die Insel fährt, Circle Line, Seeluft im Gesicht trotz rundherum nur Stadt, sehe ich an einer Anlegestellen einen Flugzeugträger liegen; ein Krokodil mit zugebundenem Maul. Jahre später werden Piers und Hafengebäude verschwunden sein, aufgeschüttet, dem Wasser entrissen, es stehen glasglitzernde Hochhäusern als wäre da immer schon Land gewesen und nicht der Hudson River.
Am ersten Septembertag 1965 ist Le Corbusier ertrunken im Atlantik vor Cap Martin, als Charles Edouard Jeanneret.
Sein Entwurf, die Kirche Saint-Pierre in Firminy, ist 41 Jahre nach seinem Tod fertig gestellt worden, nach Jahren als Fragment, als Idee.