#60
 
 

Food exchange (und #4)

by Fabian Schöneich

Italian food is available almost everywhere outside of Italy. German bread becomes more popular in Europe as well as in the States or other countries where either expats or natives, fascinated by the dark character of this German bakery product, open up a bakery. There is this certain fascination for food from elsewhere.
Being back from Japan, a country that is famous for its food culture, it’s a challenge to be back in Switzerland. Ok, the quality of food in Switzerland is pretty good. Nevertheless comparing freshness, the way of preparing food, as well as the presentation of a dish Japan rules. There it’s not only about the pure material you eat, it’s everything. Sure they have these things you crap when you’re hungry, but if people go to eat it’s a ceremony. They take their time, they talk, discuss, fight, but they eat together. For this one moment they share everything. If Japanese start adapting foreign cuisine they don’t copy/paste it, they engage in it. First of all, chefs from Japan travel to learn. When they are back – educated and stimulated – they not only prepare what they saw they try to invent it again. And boom! You’ll have the best pizza since long, you fall in love with a Cesar salad, or you’re surprised to have British cuisine that actually looks amazing and tastes even better. I think, they are just more passionate in doing things they like.
Anyhow the reason for this thought is related to today’s highlight: Onigiri in a Swiss supermarket. They decided to now have this small fabulous piece of food – usually available in Japanese convenience stores – in Switzerland. The small country in the center of Europe becomes a better place. It’s not from a Lawson but it’s awesome.

onigiri

#4

Donnerstag. Alles begann.

Morgen sind oft sehr ähnlich und es kann sich mit der Zeit so anfühlen als würde alles, das an besagten Morgen passiert, vollkommen automatisiert ablaufen. Es gibt ein Geräusch, man hat selbst bestimmt, wann man es hören wird, man steht auf. Bad, Küche, Kaffee, Zigarette, Kleidung, was länger dauern kann … Dann kommt der Punkt an dem Variieren kann. Das Fahrrad steht vor der Tür und man weiss wo man hin muss. Ebenso weiss man, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, da hinzukommen und ebenso deutlich ist der Fakt, dass das Ziel auf einem Hügel liegt. Nun gibt es also die wunderbare Möglichkeit neue Wege auszuprobieren, einen zu finden der die geringste Steigung aufzeigt, um zum Ziel zu kommen. Natürlich ist es klar, dass man so oder so bergauf muss, aber es kann Freude bereiten genau diesen einen Weg zu finden, der zumindest so tut als wäre er flach.

An jenem Donnerstag, er war so ähnlich wie andere, sollte sich für ihn etwas ändern. Es war der letzte Morgen. In ein paar Stunden, das war nun klar für ihn, würde er woanders leben, in einer anderen Stadt, einer anderen Umgebung, mit einer anderen Sprache. Vermutlich war es die Ungewissheit, auf die er sich freute. Auf der anderen Seite die Herausforderung. Kleinigkeiten begeisterten ihn. Die Möglichkeit sich auf zwei Koffer zu reduzieren und doch nicht das Gefühl zu haben etwas zurück zu lassen, machte ihn glücklich. Der Weg zum Flughafen war nicht neu, doch anders. Alles war anderes an diesem Morgen, da es, so alltäglich es bisher war, das letzte Mal sein sollte. Und dann kommt die Ernüchterung das nicht passiert. Die Routine am Flughafen, der Flug, die Ankunft, die Zugfahrt vom Flughafen in die Stadt, die dann eben doch nicht so gut angebunden ist. All das passierte einfach und es begann Sinn zu machen. Es sollte, wie sich später herausstellte, gut für ihn werden. Gut für jemanden, der, vielleicht aus Unruhe, vielleicht aus selbst auferlegten Druck, immer etwas Neues machen möchte.Italian food is available almost everywhere outside of Italy. German bread becomes more popular in Europe as well as in the States or other countries where either expats or natives, fascinated by the dark character of this German bakery product, open up a bakery. There is this certain fascination for food from elsewhere.
Being back from Japan, a country that is famous for its food culture, it’s a challenge to be back in Switzerland. Ok, the quality of food in Switzerland is pretty good. Nevertheless comparing freshness, the way of preparing food, as well as the presentation of a dish Japan rules. There it’s not only about the pure material you eat, it’s everything. Sure they have these things you crap when you’re hungry, but if people go to eat it’s a ceremony. They take their time, they talk, discuss, fight, but they eat together. For this one moment they share everything. If Japanese start adapting foreign cuisine they don’t copy/paste it, they engage in it. First of all, chefs from Japan travel to learn. When they are back – educated and stimulated – they not only prepare what they saw they try to invent it again. And boom! You’ll have the best pizza since long, you fall in love with a Cesar salad, or you’re surprised to have British cuisine that actually looks amazing and tastes even better. I think, they are just more passionate in doing things they like.
Anyhow the reason for this thought is related to today’s highlight: Onigiri in a Swiss supermarket. They decided to now have this small fabulous piece of food – usually available in Japanese convenience stores – in Switzerland. The small country in the center of Europe becomes a better place. It’s not from a Lawson but it’s awesome.

onigiri

#4

Donnerstag. Alles begann.

Morgen sind oft sehr ähnlich und es kann sich mit der Zeit so anfühlen als würde alles, das an besagten Morgen passiert, vollkommen automatisiert ablaufen. Es gibt ein Geräusch, man hat selbst bestimmt, wann man es hören wird, man steht auf. Bad, Küche, Kaffee, Zigarette, Kleidung, was länger dauern kann … Dann kommt der Punkt an dem Variieren kann. Das Fahrrad steht vor der Tür und man weiss wo man hin muss. Ebenso weiss man, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, da hinzukommen und ebenso deutlich ist der Fakt, dass das Ziel auf einem Hügel liegt. Nun gibt es also die wunderbare Möglichkeit neue Wege auszuprobieren, einen zu finden der die geringste Steigung aufzeigt, um zum Ziel zu kommen. Natürlich ist es klar, dass man so oder so bergauf muss, aber es kann Freude bereiten genau diesen einen Weg zu finden, der zumindest so tut als wäre er flach.

An jenem Donnerstag, er war so ähnlich wie andere, sollte sich für ihn etwas ändern. Es war der letzte Morgen. In ein paar Stunden, das war nun klar für ihn, würde er woanders leben, in einer anderen Stadt, einer anderen Umgebung, mit einer anderen Sprache. Vermutlich war es die Ungewissheit, auf die er sich freute. Auf der anderen Seite die Herausforderung. Kleinigkeiten begeisterten ihn. Die Möglichkeit sich auf zwei Koffer zu reduzieren und doch nicht das Gefühl zu haben etwas zurück zu lassen, machte ihn glücklich. Der Weg zum Flughafen war nicht neu, doch anders. Alles war anderes an diesem Morgen, da es, so alltäglich es bisher war, das letzte Mal sein sollte. Und dann kommt die Ernüchterung das nicht passiert. Die Routine am Flughafen, der Flug, die Ankunft, die Zugfahrt vom Flughafen in die Stadt, die dann eben doch nicht so gut angebunden ist. All das passierte einfach und es begann Sinn zu machen. Es sollte, wie sich später herausstellte, gut für ihn werden. Gut für jemanden, der, vielleicht aus Unruhe, vielleicht aus selbst auferlegten Druck, immer etwas Neues machen möchte.

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