#60
 
 

Nieder mit den Jewrhythmics, hoch leben die Jewish Monkeys UND Warum Steve Jobs genau wie Adolf Hitler bereits mit 56 ins Gras beißen musste (4)

by Jossi Reich

Zum abrundenden Abschluss meiner zugegebenermaßen recht gewagten Ausführungen folgt im folgenden Ende dieses Schriftsatzes ein kongolesisches Schlaflied, das die Mütter im Kongo ihren Kleinkindern vorsingen. Der Künstler Richard Mosse hat es auf der diesjährigen Biennale zu Venedig ausgestellt, neben seinen Photos kongolesischer jugendlicher Soldaten, die er in rosa-rote glücksgefühleweckende, die eigentlichen Farben unseres Planeten verleugnende Farbhintergründe tauchte. Das Lied ist in seiner englischen Übersetzung etwas langweilig und arg simpel, aber vielleicht werdet ihr beim meditativen, selbstgerechten Durchlesen der Zeilen dieses Lieds bemerken, dass eventuell etwas dran ist an meiner, zunächst einmal völlig hirnverbrannt und infantil erscheinenden These über die nach Selbstbestrafung schreiende, bisher niemals endende Brutalität der menschlichen Schöpfung, und dass dann Machtmenschen wie Steve Jobs sich durch ihre ethische Indifferenz dermaßen mit Sünde bekleckern, dass der frühe Krebstod dann doch plötzlich eine gewisse Berechtigung zu haben scheint, selbst wenn Stevie dann in diesem Zusammenhang mit einer Gestalt wie Hitler in einem Atemzug zu erwähnen wäre. Ich wiederhole – achtet darauf, dass dies ein Lullaby ist, ein Schlaflied, das Müttern ihren Kindern singen. Zum Einschlafen.

Lac Vert Lullaby

Some fled to Rwanda, and some others fled to Bukavo,
And still others fled to Sake, and they experienced unimaginable suffering there
Some fled to Rwanda, and some others fled to Bukavo,
And still others fled to Sake, and they experienced unimaginable suffering there
Hunger, thirst, and diseases; they experienced unimaginable suffering
Hunger, thirst, and diseases; they experienced unimaginable suffering
Why would you boast my friend?
Seek to be at peace with all people
The refugee, she has done nothing wrong to deserve fleeing today
The refugee, he has done nothing wrong to deserve fleeing today
When you arrive in the town of Rutshuru you notice that many people have died,
When you arrive in the town of Rutshuru you notice that many people have died,
Rubare and beyond, some died; Nyanzale and beyond, others died
Give thanks to God; give thanks to God for being still alive
Give thanks to God; give thanks to God for being still alive
Receiving help from other people
For God of heaven has protected us and helped us through all our hardships;
He has protected us and helped us through all our hardships
Give thanks to God; give thanks to God for being still alive
Give thanks to God; give thanks to God for being still alive
If you look inside the bushes, you will find many
If you look inside the bushes, you will find many
Some were cut into pieces with knives
Others died because they were shot

Wie gesagt, ein Wiedenlied aus dem Kongo, das die dort den Kindern zum Einschlafen vorgetragen wird. Putzig, nein? Ach Gott, Gott mag nicht immer diejenigen, die sich zu weit vortasten bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit und Grundlosigkeit der Brutalität, der wir uns immer noch hingeben und die wir gestatten. Mag er, der männlich immer noch über uns Waltende Allmächtige, etwa nur sich selbst und seine missratene Schöpfung? Oh Gott. Soweit für heute, gestern und vorgestern.

Voller Liebe und Selbsthass, Euer Drittes … – Verzeihung, Euer Strange Reich.

 

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