#60
 
 

spontaneous, emotional, random, or rational (und #6)

by Fabian Schöneich

How is it possible to make a good decision? A decision that actually proofs to be the right one. To make a choice in general is not the easiest thing existing. Too many things are relevant. Making a decision can be an act of creation. People invent a concept that carries on the decision. A concept that makes it easier for oneself to stand behind this one choice. On the other hand, the concept is already given by certain expectations. So it seems there is a way of decision making if you just rely on the expectations people have in you or the ones that seem to be relevant. You can invent these expectations for yourself and then you just make the right decision, one that proof to be relevant towards your own developed program of expectations. You don’t even have to explain yourself as long as this decision seems to fulfill the expectations you invented.

So here we are … We already made the decision to write every day. Something. Anything that feels to be relevant, fun, or interesting. Probably everybody has his own explanation why he or she decided to write or post something every day. Maybe it’s important, maybe it’s training, maybe it’s something else. What matters is an idea that brings strangers together. People, that actually spend their time every day, for 60 days, to think about anything and to share it on one site. So even when the site has 60’000 viewers (in total so far) it is mainly about the 60 people sharing thoughts and ideas and kitsch and everything … Maybe it’s relevant, maybe it’s not.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 22.42.09
#6

Nach einer Weile fühlte sich der Ort nicht mehr so fremd, so eigenartig an und er wurde genau zu jenem Platz, wo er sein wollte.
Nach einiger Zeit eröffnete ein Café. Ein sehr netter Platz. Der Besitzer hat sich vorgenommen die Stadt zu verlassen. Zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wollte er woanders eben jenes Café eröffnen. In der Stadt, wo er und seine Frau eigentlich immer leben wollten. Nun kam etwas dazwischen. So banal es klingen mag konnten sie ihr Haus nicht verkaufen. Dessen Verkauf hätte garantieren sollen neu anzufangen. Fest gehalten haben sie trotzdem, an dem Plan einen Ort zu eröffnen der Menschen zusammenbringt. Und so ist jenes Café entstanden, das viel mehr war als ein Ort, wo man am Morgen vorbeischaut. Die Einrichtung war schick aber nicht hip und so wurde jener neue Ort schnell zu einem sehr angenehmen Platz in der Stadt.
Geht man davon aus, dass eine Entscheidung die Wahl zwischen einer Alternative und anderen Möglichkeiten ist, haben sie sich nun für die Alternative entschieden. So hat auch er sich für die Alternative entschieden und verbrachte nun Zeit an einem neuen Ort, mit neuen Menschen.

Eines Tage lernte er diese Frau kennen. Sie kannten sich seit dem ersten Tag, doch verbrachten sie erst später mehr Zeit miteinander. Sie hatten Gemeinsamkeiten, die sie teilten. Näher kamen sie sich aber erst, als die gemeinsamen Zweifel zum Vorschein kamen. Zweifel, die bei Weitem tiefer gingen als die angenehmen Dinge des Lebens.

How is it possible to make a good decision? A decision that actually proofs to be the right one. To make a choice in general is not the easiest thing existing. Too many things are relevant. Making a decision can be an act of creation. People invent a concept that carries on the decision. A concept that makes it easier for oneself to stand behind this one choice. On the other hand, the concept is already given by certain expectations. So it seems there is a way of decision making if you just rely on the expectations people have in you or the ones that seem to be relevant. You can invent these expectations for yourself and then you just make the right decision, one that proof to be relevant towards your own developed program of expectations. You don’t even have to explain yourself as long as this decision seems to fulfill the expectations you invented.

So here we are … We already made the decision to write every day. Something. Anything that feels to be relevant, fun, or interesting. Probably everybody has his own explanation why he or she decided to write or post something every day. Maybe it’s important, maybe it’s training, maybe it’s something else. What matters is an idea that brings strangers together. People, that actually spend their time every day, for 60 days, to think about anything and to share it on one site. So even when the site has 60’000 viewers (in total so far) it is mainly about the 60 people sharing thoughts and ideas and kitsch and everything … Maybe it’s relevant, maybe it’s not.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 22.42.09
#6

Nach einer Weile fühlte sich der Ort nicht mehr so fremd, so eigenartig an und er wurde genau zu jenem Platz, wo er sein wollte.
Nach einiger Zeit eröffnete ein Café. Ein sehr netter Platz. Der Besitzer hat sich vorgenommen die Stadt zu verlassen. Zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wollte er woanders eben jenes Café eröffnen. In der Stadt, wo er und seine Frau eigentlich immer leben wollten. Nun kam etwas dazwischen. So banal es klingen mag konnten sie ihr Haus nicht verkaufen. Dessen Verkauf hätte garantieren sollen neu anzufangen. Fest gehalten haben sie trotzdem, an dem Plan einen Ort zu eröffnen der Menschen zusammenbringt. Und so ist jenes Café entstanden, das viel mehr war als ein Ort, wo man am Morgen vorbeischaut. Die Einrichtung war schick aber nicht hip und so wurde jener neue Ort schnell zu einem sehr angenehmen Platz in der Stadt.
Geht man davon aus, dass eine Entscheidung die Wahl zwischen einer Alternative und anderen Möglichkeiten ist, haben sie sich nun für die Alternative entschieden. So hat auch er sich für die Alternative entschieden und verbrachte nun Zeit an einem neuen Ort, mit neuen Menschen.

Eines Tage lernte er diese Frau kennen. Sie kannten sich seit dem ersten Tag, doch verbrachten sie erst später mehr Zeit miteinander. Sie hatten Gemeinsamkeiten, die sie teilten. Näher kamen sie sich aber erst, als die gemeinsamen Zweifel zum Vorschein kamen. Zweifel, die bei Weitem tiefer gingen als die angenehmen Dinge des Lebens.

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