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The School of Music (12)

by Igor Levit

Ein Meisterwerk der Instrumentation. Vor allem aber: ein solch unvergleichlicher musikalischer Genuss. Diese Farben, diese Charaktere! Am Anfang steht wie so oft ein “es war einmal…”, wundervoll lyrisch vorgestellt von den Violinen. Und was folgt? Tills Auftritt – das Solohorn setzt ein, und es beginnt ein unaufhörliches und nie langweilig werdendes Panorama. Drama, Schalk, Traurigkeit, Lyrik, Schönheit, Abgrund und schwärzester Humor. Diese Liste, wenn es denn eine gäbe, könnte man wahrscheinlich ewig so fortsetzten. Übrigens: Eine wahnsinnige Herausforderung, spieltechnischer Art, für jeden einzelnen Musiker im Orchester. Aber eine geniale Aufführung macht eben das auch aus: Es hört sich federleicht an. Unstrittig eines der großartigsten Werke, die Richard Strauss aufs Papier brachte.

http://www.youtube.com/watch?v=7z5IS823hBI&feature=youtu.be

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