Fein? Lustig? Nicht so lustig? Ist ja auch egal. Da ich – so teilte mir es der edle, gutangezogene Georg mit, dessen dem Betrachter ins Auge stechende Hornbrille ich köstlich finde – als Blogger Nummer 21 an den Start gehen würde, entschloss ich mich, über mein 21. Lebensjahr auf Erden zu schreiben; da ich aber dazu neige, mich zu verspäten, bin ich nun Nummer 31, was auch interessant wäre, würde ich doch dann einige Impressionen auf dem Jahre 1994 nachliefern, verlor ich immerhin damals meinen linken Hoden, weil der von einem Seminom (ein kleines, unartiges, bösartiges, aber im Anfangsstadium geradezu lächerlich ungefährliches Tumorgeschwulst), just in jenem Jahr im übrigen, als der von uns bigotten Europäern und den damals von Clinton geführten Amerikanern geduldete Genozid in Rwanda stattfand, bei allem Respekt vor und Neid auf Clintons Affaire mit Monika Levinsky, seinem Eingreifen in den mörderischen jugoslawischen Sezessionskrieg und seine Liebe zum israelischen Peace-Maker Rabin, den er dazu brachte Arafats Hand zu schütteln (war das eigentlich Clintons Verdienst?), am jüngsten Tag wird er sich vor dem Herrn nicht nur für sein Versagen im Somalia, sondern vor allem für die Untätigkeit des Westens in Rwanda verantworten müssen – ?