Auf der Sylvesterparty, die das Jahr 1995 einläutete, bekam ich armes Schwein den geilsten und perversesten Blow-Job meines Lebens verpasst. Shoshi war erkältet und ging früh nach Hause. Da war diese ziemlich geil gebaute Fußballerin, die ich mit dem altbewährten “Wow, bist du kräftig/Armdrücken”-Trick ins Treppenhaus lockte. Sie [more]
Mein Papa war fast jeden Tag bei uns, saß auf seinem Stock gestützt da und glotzte glücklich und hilflos seine kleine Säuglings-Enkelin an, mit der er eigentlich nichts so recht anzufangen wusste. Eines Morgens, wieder war Winter, gegen Ende des Jahres 1993, wachte er einfach nicht mehr auf. [more]
Hand in Hand mit meinem politischen Engagement wuchs mein mich Schuldigfühlen gegenüber meinen Eltern. Sie waren so glücklich über den geschäftlichen Erfolg ihres Ben-Jochidels, ihres einzigen Sohnes. Sie liebten ihre zukünftige Schwiegertochter, und es fehlte nur noch eins um die Idylle perfekt zu machen. Der heilige Fortpflanzungstrieb. Das [more]
Das Leben ging unbarmherzig weiter. Die hysterische, deutsche, anti-amerikanische Anti-Kriegshetze während des Golf-Kriegs ging mir am Arsch vorbei. Wäre das alliierte Eingreifen ausgeblieben und es Monate oder Jahre später zum Gemetzel zwischen Israel und dem Irak gekommen, die daraus resultierende Menschenabschlachterei wäre bei weitem furchtbarer gewesen. Aber warum [more]
Was blieb, war die psychosexuelle Misere. So zum Beispiel Shoshis größte Konkurrentin,die rote Couch, die ich Stevie noch vor seinem Unfall für ein Appel und‘n Ei abgeknüpft hatte. Er brauchte Kohle und ich hatte sie. Eine geile Zwischenkriegsproduktion. Nicht unbedingt Art Deco, aber mir ihren sanft geschwungen Zierleisten [more]
Und als dann der leicht besoffene, fast zwei Meter große Basketballer-Crack Dan Vojgel bei irgend einer bescheuerten Tanzparty meine Shoshi kurzerhand auf einen Stuhl hob, damit sie endlich mal gleichgroß waren und er sich beim Tanzen nicht andauernd zu ihr runterbeugen musste, wir alle auf den Boden fielen [more]
Riva Jakubowicz, die, so wie ich mit einem polnischen Elternhaus gesegnet, in die ich, wenn auch aussichtslos, wohl mein Leben lang verliebt sein werde, eine vielversprechende Jura-Studentin, die mit ihren semitisch-wollüstigen Lippen irgendwie an Jassir Arafat erinnert – eine Entdeckung, die Shlomke Schultz gemacht hatte, nachdem sie ihm [more]
Meine Freunde nahmen Shoshi, wie gesagt, gebührend in Empfang. Je nach Lust und Laune brandmarkte Jossl, unser bekloppter Theoretiker – wir erinnern uns, der Kolumnist und Schreiberling – die Israelis als faschistoiden Siedlerhaufen oder schwärmte anderntags frei nach Stalin von einem Transfer aller Palästinenser aus dem Westjordanland nach [more]
Dann auch noch der äußerst rabiate Verkehrsunfall von meinem Stamm-Dealer Stevie. Stevie war bereits mit 15 ein Fixer und war erst nach knapp anderthalb Jahrzehnten wieder davon runter gekommen. In der Zwischenzeit hatte er eine ganze Menge erlebt. Wenn ich mir bei ihm mein Hasch abholte und wir [more]
Spätsommer 1990. Schon wieder war Jom Kippur, der Tag der Versöhnung, unser heiligster Feiertag. Wir Juden fasteten und versöhnten uns mit Gott und uns selbst. Geil, oder? Ein Jahr zuvor war das Äffchen in mein Leben getreten, und ich hatte es noch nicht einmal so richtig gemerkt. Klar, [more]
Dass ich in den letzten Jahren mit meinen Immobilienschiebereien mehr Geld gemacht habe, als sie alle drei zusammen, stört sie nicht weiter. Dass ich geheiratet habe, finden sie schon ziemlich bescheuert, aber das Kind ist nun mal in den Brunnen gefallen, bzw. Rejsale ist geschlüpft, was soll man [more]
“Kinder, Kinder”, wie wir Deutschen zu sagen pflegen. Ja genau, unsere Kinder und deren brutalisiertes Kino- und Fernseh-Gemüt. Der Schlag mit der geballten Faust in die Visage des Gegners, das aufreizend bedrohliche Hantieren mit der lebensgefährlichen Handfeuerwaffe, die ängstlich hoch gehaltenen Hände des Opfers, der Schuss, der gekrümmte, [more]
Sommer 1995. “Steine, Würstchen und Sahne.” So sah nach Ansicht unserer knapp zweieinhalb Jahre alten Tochter Rejsale der Haufen aus, den sie da gerade auf ihrem geliebten “Pippi und Kacka”-Topf hinterlassen hatte. Ich, der große, unbekannte Micky Rosenzvajk, den seine hundsgemeinen Freunde bereits seit 20 Jahren einfach nur [more]
hi guys, are u ready for Xmas? I am off, no more babbling on 60pages. My days are over, I am jumping out of my window of the 8th floor of this rotten old Tel-Aviv warehouse, where I put my lofty studio in. The studio of the forlorn, unheard [more]
I simply started to cut the bullshit. No more longing for the non-existent femme-fatale-like the Polish-Jewish lady, the kind of “like-this-would-have-been-my-mother-creature-Had-Hitler-not-fucked-the-world”-phantasy, that was so completely counterproductive for my development e.g. my capability to gain some – happiness? I acknowledged my Mom as she was and ignored the miserable [more]
Zum abrundenden Abschluss meiner zugegebenermaßen recht gewagten Ausführungen folgt im folgenden Ende dieses Schriftsatzes ein kongolesisches Schlaflied, das die Mütter im Kongo ihren Kleinkindern vorsingen. Der Künstler Richard Mosse hat es auf der diesjährigen Biennale zu Venedig ausgestellt, neben seinen Photos kongolesischer jugendlicher Soldaten, die er in rosa-rote [more]
Vor lauter Musik weiß ich in diesem Jahr gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht, mein Jahrtausendwerk, meine Welt-Errettungsnovelle „Wie der deutsche Jude Siggi Morgensonne die Menschheit korrigierte“ habe ich immer noch nicht zu Ende gebracht, bin ich doch weder Clown, noch Musiker, lediglich ewiger Student, verhinderter [more]
In der Zwischenzeit allerdings hatte die Historie ihr Eigenes verbrochen. Während meine allerbesten Lebensjahre verrannen, hatte das Frankfurter Label des Buccovina-Gipsyband-Maestro Shantel sich darauf eingelassen, das Album der Jewrhythmics Anfang 2012 bei sich zu releasen, im niederträchtigen deutschen Feuilleton-Dschungel sorgen alte jiddische Volkswaisen im neuen Disco-Gewand halt zumindest [more]
Und vor allem: Was hat das eine mit den anderen zu tun? Gleich, liebe Könige und Kaiserinnen aus dem ehemaligen römischen Reich deutscher Nation, die ihr euch herablasst, die liderlichen Möchtegern-literarischen Samenergüsse der Sixtonischen Pages über euch ergehen zu lassen, gleich, wenn auch nicht sofort, aber innerhalb Minutenschnelle, [more]
Mit anderen Worten, Du kannst das bißchen Werbung in eigener Sache in meinem Item nicht ablehnen. Und überhaupt. Ich hatte schon wieder ein Dreitages-Loch in meiner Blogging-Frequenz. Das ist nicht gut, alter Junge, die Konstanz der Beiträge spricht für die Lust der Blogger am Bloggen, korrekt? Genug geredet, [more]
Am Steuer Oshry Karpel, der kleine knackige kernige rothaarige Vollbartträger und Electro-Drummer unserer Band aus dem Tel-Aviver Massenvorort Ramat-Gan. Co-Pilot ist der etwas blutleer-anämisch, aber unbeugsam-ungerührt durch sein Moskoviter Musikerdasein wandelnde Iliya Dmitriev. Eine in sich ruhende Intelligenzbombe, der in geschmackvoll-orthodoxer second-Hand-selection den Kraftwerk-ElektroPop-Look in die nächsten Generationen [more]
Joe Fleisch: “Yiddish, a language that’s no longer spoken.” Maria Telnov: “By nobody?” He: “Well – still by a few, mostly religious Jews, but not so much by modern Jews.” She: “Why not?” He: “Those modern Jews who did speak Yiddish, were exterminated.” She: “Exterminated? Oyoyoy!! By whom?” [more]
Okay Mister White, sorry…okay Mister Diez, let’s cut the bullshit, let’s drop this weird broken German English, let‘s switch to our mother-tongue, unsere geheiligte Muttersprache, edler Diez. Deutsch, Hannoveraner Deutsch, jene Mundart, die sich im Laufe des letzten halben Jahrtausends zum sogenannten Hochdeutsch mauserte, in diesem unserem, sich [more]
Chapter 4: How I stopped being a motherfucker and became the soft funny crippled nipple-licker, I am still today (2) It was Alex and Alex, my two only real friends in those times, that saved me from becoming a kind of psycho-patient for eternity, e.g. from going nuts [more]
Chapter 4: How I stopped being a motherfucker and became the soft funny crippled nipple-licker, I am still today (1) And yes, I suffered like hell from Hans. The minimum of male warrior I was in the very end, now, after coming back from my so-called Ausschwitz trip, [more]
Chapter 4: How I stopped being a motherfucker and became the soft funny crippled nipple-licker, I am still today (1) Zyklon B. The gas, they used to use, when concentration-camp-inmates, Jews and also Non-Jews were amassed in the so-called shower-rooms, waiting for the shower, being already full of [more]
Joe Fleisch (flaysh): like a dog on his knees, at a leash, with a dog-collar, half-naked. Beat me, whip me! You are my African queen, my mistress, my dominatrix. Hahahahaha!! (Bursting out into a shrieking, screaming hysterical laughter) (then turns to Nimrod who kind of ignores him) Please, [more]
MELINDA [speaking with sincerity, strength, and conviction]: What Lord Nimrod says of my native Africa is only the TRUTH! We goddamned Negroes are merely here to serve the superior white race. We are blacks. We are born to be slaves. The white race should continue to dominate us [more]
Okay, this was to be expected. I got mixed up again with my little short short-story. Chapter 4 “How I stopped being a motherfucker and became the soft funny crippled nipple-licker, I am still today” is still in the making. I am not really sure for the very [more]
Chapter 3: Instead of sleeping with my Mom, I wanted to die in her beloved Poland (4) After an unnerving night-ride back from miserable chilly Poland back to the capitalistic glory and wealthy comfort of the West-German home-turf, here I was, back on a sleepy early Sunday morning [more]
Chapter 3: Instead of sleeping with my Mom, I wanted to die in her beloved Poland (3) When our Polish guide, after a bunch of arrogant army-officers had passed our way, said silently to us “These are the masters of our land, but not for too much longer”, [more]
Chapter 3: Instead of sleeping with my Mom, I wanted to die in her beloved Poland (2) I loved their Polish rotten houses, so cosy, warm and turning on my phantasy with all these phantasies about the extinguished Jewish life, that once flourished there; to me they were [more]
Chapter 3: Instead of sleeping with my Mom, I wanted to die in her beloved Poland (1) The older and more mature I became, the more I loved the soft, cranky, melodic, motherly, sexy and somehow also very unsexy and forlorn sound of Polish, the language that should [more]
Is Obama spying after Angela, out of the sheer fear, that she is a lesbian and has an affair with Michelle? Oh COME ON!!! This is such a stupid joke. Please erase it, now!! Does Obama have an affair with the bloody homosexual Vladimir Putin? Is he licking [more]
Shit, I am in deep trouble. Well, ok, not so deep, but still – trouble. Creative processes are full of surprises, aren’t they? I suddenly understood, that there is not only Chapter three “Instead of sleeping with my Mom, I want to die in her beloved Poland”, on [more]
Okay, Mister White, I am still not done, okay, bitch??!! Waiting, okay? Patience, okay? Tolerance, okay???!! I mean, deadlines are there to kill creative processes, correct? So let my creative process come calmly to a satisfying end, okay!?? Not too much pressure?? Done deal??!!! The third and last [more]
Chapter 2: Me, the continuation of my Mom (part two) So here I was, late-born son of aging, forlorn refugee parents, who were actually very sweet and lovely, but much too old-fashioned and conservative. They had become wealthy among the very people who had murdered their people, and [more]
Chapter 2: Me, the continuation of my Mom (part one) Although God gave me a penis, coming along with all those terrible masculine power hormones, who drive us men into this urge for senseless restless and limitless expansion and world-conquista, I definitely am the direct genetic continuation of [more]
And in the end, Yuval said, there are so many neglected orphaned empty ruins in Tel-Aviv, why not, like in Zürich enacting a law, that allows sub-culture youngsters to get on it, to inhabit it, as long as the owners are simply waiting for better investment-times, and in [more]
I looked from the 12th floor down on my beloved Tel-Aviv, which I do not see so often, because my suburban wife – God bless her, she is God, she is almighty – kidnapped me to the suburb. I saw all this simple four or five storey high, [more]
Okay! Okay!!! It is a creative process, Mr. White, understand!!! It is the story about the love of a 21y old male virgin to his Mom of the past, a self-devouring love, that made him undertake this awful and painful and shitty excursion to the destruction camps of [more]
Today actually I should have finished and delivered Chapter Two: “Me, the continuation of my mother” of my short-story “How my 21st y on earth shaped the things to come”. But I did not find the time for writing today, I – was – busy – with – [more]
Chapter One: GOING EAST. Twenty-One. I have to admit that I am not so fond of that number. Ok, it contains three times the whole wholesomeness of the holy seven in itself, and of course: Not only the far ancestors of us Jesus-killing-Jews felt the holiness and roundness of [more]
Bevor ich mich nun ab morgen endgültig dem Vergnügen hingeben darf, die Liebesgeschichte zu erzählen zwischen mir und meiner Mama und meiner damaligen Freundin Mirale und ihrem mich dann ablösenden Liebhaber Hans aus dem Jahre 1984 vor dem Hintergrund eines vermaledeiten Jugendtrips zu den Gedenkstätten der Vernichtung im [more]